… wie passen wohl diese drei Begriffe zusammen? Eigentlich gar nicht, möchte man meinen – bis ich heute in der Süddeutschen Zeitung im Münchner Kultur-Teil auf einen Artikel mit der Überschrift „Crossover mit Kreuzstich“ stieß. Leider ist der Artikel nicht online verfügbar, aber um was geht es hier eigentlich??

Eliot M. Henning (Markus Henning), der 1972 in München das Licht der Welt erblickte, ist unter vielen Namen bekannt, unter anderem als Beatbox Eliot oder Colorbox Eliot. Mit 15 begann er als Graffiti-Künstler. Später ging es musikalisch weiter mit Hip-Hop. Beatbox Eliot gilt als Veteran der deutschen Beatbox-Szene. Er hat 3 D-Animationsfilme als Grafiker und Produzent entwickelt und ein knappes Dutzend Comics publiziert.

In einem Bastelladen stieß Eliot, der seit 2003 in Berlin lebt, auf einen Ständer mit Stickgarnen und war von der Farbenfülle begeistert. 2009 stellte er erstmals seine Kreuzstich-Arbeiten aus. Die Arbeiten sind ein Mix aus verschiedenen Techniken, Kreuzstich auf Leinwand mit gesprühten Hintergründen und mehr. Viele der gestickten Motive sind eher technischer Natur. Eines der Hauptmotive sind Roboter aber auch andere Gebrauchsgegenstände. Pixelästhetik in Reinkultur. Auf der Website Supereliot sind einige seiner Werke zu sehen.

Noch bis zum 30. Oktober 2011 sind seine Werke in der Galerie Gerhard Grabsdorf in der Aventinstraße 10 in München zu sehen, samstags von 14 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung.

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