Der Kussmund von AIDA Cruises
Der Kussmund von AIDA Cruises

Weiter geht es mit dem vorerst letzten Logo einer Kreuzfahrt-Reederei: AIDA Cruises. 1990 beginnt die Geschichte von AIDA Cruises. Die nach der Wende 1990 privatisierte Deutsche Seereederei (DSR) mit Sitz in Rostock beschließt im Jahr 1994 ihr Kreuzfahrtgeschäft zu erweitern und gibt einen Neubau in Auftrag. Vorbild ist das Funship-Konzept der amerikanischen Reederei Carnival Cruise Lines, das auf den deutschen Markt übertragen werden soll.

1996 wird das Schiff unter dem Namen AIDA-Das Clubschiff (seit 2001 AIDAcara) in Dienst gestellt. Zur besseren Vermarktung wird die Arkona Touristik GmbH gegründet, die das Schiff 1997 an Norwegian Cruise Line verkaufte, die DSR aber das Schiff zurück charterte. 1999 gründeten die Arkona Touristik GmbH und die britische Reederei P & O AIDA Cruises Ltd., wobei P & O 51% der Anteile hielt. Das Schiff wurde zurückgekauft und zwei weitere Neubauten in Auftrag gegeben. P & O erhielt gleichzeitig auch Seetours International, die 1997 von TUI zur Arkona Touristik GmbH kam. Das operative Geschäft wurde in der Folge auf die Seetours – German Branch of Aida Cruises übertragen. 2000 überließ Arkona vereinbarungsgemäß ihren Anteil P & O und erhielt dafür Anteile an P & O Princess Cruises. Seetours und AIDA Cruises wurden zur Seetours – German Branch of P & O Princess Cruises verschmolzen. 2003 wurde P & O Princess Cruises von Carnival Cruise Lines übernommen, so dass seitdem AIDA Cruises Teil des Carnival Konzerns ist. Dabei wurde AIDA Cruises der italienischen Tochter Costa Crociere S.p.A. unterstellt und firmiert nun als AIDA Cruises – German Branch of Società di Crociere Mercurio S.r.l..

Der AIDAcara folgten in derselben Baureihe aus der finnischen Aker Werft (heute STX) die AIDAvita (2002) und die AIDAaura (2003). 2004 kam die erste AIDAblu (vormals Crown Princess 1988-2002, A´Rosa Blu 2002-2004, 2007 Ocean Village Two, seit 2009 Pacific Jewel für P & O Cruises Australia) zur Flotte.

AIDAsol, 2011 Kiel
AIDAsol, 2011 Kiel

Mit der sogenannten Sphinx-Klasse folgte die zweite Neubau-Welle, die 2007 mit der AIDAdiva (2007) begann. Es folgten die AIDAbella (2008) und die AIDAluna (2009). Die weiteren Schiffe dieser Baureihe wurden etwas größer beginnend mit der zweiten AIDAblu (2010), der AIDAsol (2011) und der AIDAmar (2012). Im Jahr 2013 folgt noch die AIDAstella (2013). Alle Schiffe dieser Klasse wurden in der Meyer Werft in Papenburg gebaut.

2011 gab AIDA Cruises bekannt, dass zwei weitere Neubauten bei der Werft Mitsubishi Heavy Industries in Japan in Auftrag gegeben wurden, die 2015 und 2016 in Betrieb gehen sollen. Beide Schiffe sollen mit 3.250 Betten noch größer werden als die jüngsten Neuzugänge.

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