Logo Hapag-Lloyd Kreuzfahrten
Logo Hapag-Lloyd Kreuzfahrten

Mein neuestes Reederei-Logo ist Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. Wie auch schon bei den anderen Logos hat das Muster eine Größe von maximal 100 auf 100 Stichen, hier konkret 90 auf 64 Stichen. Gestickt wurde wieder auf dem hellblauen Stoff zweifädig über einen Faden. Mit Hapag-Lloyd Kreuzfahrten durfte ich bereits drei Mal unterwegs sein. 2012 ging es mit der Columbus 2 nach Norwegen. 2015 machten wir auf der Europa 2 einen Kurztrip ab Hamburg nach Skandinavien und im Sommer brachte uns die Bremen rund um Spitzbergen.

Hapag-Lloyd Kreuzfahrten ist seit Oktober 2008 eine Tochter des Touristik-Konzerns TUI. Doch die Geschichte der Reederei reicht viel weiter zurück. Aus der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) aus dem Jahr 1847 und dem Bremer Norddeutschen Lloyd (NDL) aus dem Jahr 1857 entstand am 1. September 1970 die Hapag-Lloyd AG. Beide Reedereien waren sowohl im Fracht- als auch im Passagiergeschäft aktiv.

Lag der Schwerpunkt im Passagierbereich auch zum Beginn der Dampfschiffzeit noch im Liniendienst, begann Albert Ballin als Generaldirektor der HAPAG 1891 die Linienschiffe in den ruhigeren Wintermonaten zu Vergnügungsfahrten einzusetzen. Die erste Fahrt ging mit dem Schnelldampfer Augusta Victoria von Cuxhaven ins Mittelmeer. Albert Ballin gilt damit als Erfinder der modernen Kreuzfahrt, die allerdings tatsächlich schon vom Engländer John Clark mit dem umgebauten Dampfer Ceylon 1882 begann. Durch die zwei Weltkriege ging das Passagiergeschäft immer weiter zurück. Nach dem zweiten Weltkrieg versuchte die HAPAG mit dem Kreuzfahrtschiff Ariadne (ex Patricia) 1957 nochmals in das Kreuzfahrtgeschäft einzusteigen, verkaufte das Schiff aber mangels Erfolgs 1960 und konzentrierte sich auf die Frachtschifffahrt.

Auch der NDL war lange im Liniendienst in der Transatlantik-Schifffahrt aktiv. Nach dem zweiten Weltkrieg begann der NDL 1955 wieder mit der Passagierschifffahrt mit den Schiffen Berlin, Bremen und Europa, die zunächst im Liniendienst nach Nordamerika eingesetzt wurden. Doch bald folgte auch der Einsatz im Bereich der Kreuzschiffahrt. Die 1953 fertiggestellte (vierte) Europa (ex Kungsholm) stieß 1965 zum NDL und nach einigen Einsätzen als Linienschiff ging es 1966 erstmals auf eine Kreuzfahrt zum Nordkap. Nach der Fusion des NDL mit der HAPAG gab man das Liniengeschäft 1973 endgültig auf und konzentriete sich im Passagierbereich auf die Kreuzfahrt. Die (vierte) Europa wurde 1981 verkauft und fuhr noch bis 1985 unter dem Namen Columbus C für Costa. Es folgte die (fünfte) Europa im Jahr 1981, die für Hapag-Lloyd Kreuzfahrten bis 1999 im Dienst war. Das Schiff ist seit 2011 als Saga Sapphire für die britische Reederei Saga unterwegs. Zuvor hatte es verschiedene Eigner und Namen (SuperStar Europe, SuperStar Aries, Holiday Dream und Bleu de France). 1993 stießen das 1990 als Frontier Spirit gebaute Expeditionsschiff Bremen sowie das 1993 als Neubau in Dienst gestellte Expeditionsschiff Hanseatic zur Flotte von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. Im Juni 1996 stieß der Neubau Columbus, der bald in C. Columbus umbenannt wurde, da es bereits ein Schiff mit dem Namen Columbus unter der Flagge der Bahamas gab. Die lediglich gecharterte C. Columbus ging im Mai 2012 an den Eigner zurück und fährt seitdem unter dem Namen Hamburg für Plantours & Partner. Die C. Columbus wurde für zwei Jahre durch die Columbus 2 ersetzt, die auf zwei Jahre von Oceania gechartert wurde (Oceania Insignia, ex R One). Seit 1999 fährt die (sechste) Europa als Neubau für Hapag-Lloyd Kreuzfahrten im Luxussegment. 2013 stieß die Europa 2 als weiteres Schiff der oberen Luxusklasse zur Flotte von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten.

Die aktuelle Flotte von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten besteht aus den beiden Expeditionsschiffen Bremen und Hanseatic sowie den beiden Luxusschiffen Europa und Europa 2.

 

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