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Steamboats´ Cross Stitch

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USA-Karte

USA-Karte: Mann´s Chinese Theatre

Mann´s Chinese Theatre
Mann´s Chinese Theatre

Nun endlich das letzte Motiv meines Jahresprojekts, der USA-Karte: Mann´s Chinese Theatre, das heute eigentlich TCL Chinese Theatre heißt. Es handelt sich um ein Kino im Stil einer chinesischen Pagode am Hollywood Boulevard in Los Angeles. Berühmt ist es vor allem wegen der Hand- und Schuhabrücke zahlreicher Stars auf dem Gehweg vor dem Kino. Sid Grauman lies dieses Kino als Grauman´s Chinese Theatre erbauen. Am 18. Mai 1927 wurde es eröffnet. Seine Partner waren unter anderem die Schauspieler Mary Pickford und Douglas Fairbanks. Die Baukosten betrugen rund zwei Millionen Dollar und viele Teile wurde aus China importiert. Das Kino bot Platz für 2.200 Zuschauer, verfügte über eine Wurlitzer Kinoorgel sowie eine Showbühne und Platz für ein Orchester. 1929 verkaufte Grauman seine Anteile an William Fox, blieb aber bis zu seinem Tod im Jahr 1950 der Manager. Von 1944 bsi 1946 fand die Oscar-Verleihung im Grauman´s Chinese Theatre statt. 1968 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. 1973 übernahm Ted Mann, Betreiber der Mann´s Kinokette, das Kino und benannte es in Mann´s Chinese Theatre um. Seit 2002 dient ein neu errichtetes Nebengebäude, das Kodak Theatre, als Veranstaltungsort für die Oscar-Verleihung. Beim Erdbeben vom 17. Januar 1994 wurde das Gebäude schwer beschädigt und wurde umfangreich renoviert. 2001 erhielt es seinen ursprünglichen Namen Grauman´s Chinese Theatre wieder. 2013 sicherte sich der chinesische Elektronikkonzern TCL die Namensrechte, so dass das Kino nun TCL Chinese Theatre heißt.

USA Karte
USA Karte

Das war das letzte Motiv. Es fehlte noch ein bisschen „Wasser“. Die USA-Karte, mein großes Projekt für das Jahr 2014, ist beendet. Und so sieht die komplette Karte nun aus. Jetzt heißt es noch einen passenden „Rahmen“ zu finden, ob Bilderrahmen oder quiltartig genäht. Das steht noch nicht fest.

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USA-Karte: Space Shuttle

Space Shuttle
Space Shuttle

Das vorletzte Motiv auf meiner USA-Karte ist das Space Shuttle. Das Space Shuttle war eine von der amerikanischen NASA entwickelte, wiederverwendbare Raumfähre. Während Raketen nur einmal verwendet werden konnte, bestand das Space Shuttle aus einem Orbiter, zwei Feststoffraketen und einem externen Treibstofftank, der stufenweise beim Flug ins Weltall abgeworfen wurde. Das Space Shuttle konnte neben acht Astronauten auch bis zu 24,5 t Nutzlast transportiern. Der erste Flug eines Space Shuttles fand am 12. April 1981 statt. Die Raumfähre Columbia startete vom Kennedy Space Center auf Merrit Island bei Cape Canaveral in Florida. Am 28. Januar 1986 kam es zum tragischen Absturz der Raumfähre Challenger, bei der alle sieben Astronauten starben. Das Programm wurde daraufhin über zwei Jahre hin ausgesetzt. Ein weiteres Unglück traf die NASA am 1. Februar 2003 als die Raumfähre Columbia bei der Rückkehr zur Erde aufgrund geborstener Schutzschilde zerbrach. Auch bei diesem Unglück kamen alle sieben Astronauten ums Leben. Am 21. Juli 2011 landete mit der Raumfähre Atlantis das letzte Space Shuttle. Nach 30 Jahren und 135 Flügen wurde das Programm aus Kostengründen eingestellt. Es gab insgesamt fünf Space Shuttles, die Columbia, die Challenger, die Discovery, die Atlantis und die Endeavour. Die Atlantis verblieb im Kennedy Space Center in Florida. Die Discovery befindet sich im Steven F. Udvar-Házy Center, einer Zweigstelle des National Air and Space Museums in Chantilly, Virgina. Die Endeavour ist im California Science Center in Los Angeles ausgestellt.

Warum das Space Shuttle sich auf der Karte befindet, bleibt etwas unklar. Denn weder Orlando noch Cape Canaveral sind markiert. Allerdings ist Houston auf der Karte und so steht wohl das Space Shuttle für das Lyndon B. Johnson Space Center in Houston, Texas, dem Raumfahrt-Kontrollzentrum der NASA (Mission Control Center), von dem aus seit dem 4. Juni 1965 alle bemannten Raumflüge geleitet werden. Houston kontrolliert auch alle Raumflüge zur Internationalen Raumstation ISS.

USA-Karte fast fertig
USA-Karte fast fertig

Mit diesem Motiv ist meine USA-Karte nun fast fertig. Nur ein Motiv fehlt noch. Und so sieht die Karte inzwischen aus:

USA-Karte: Miami Beach

Miami Beach
Miami Beach

Drei Motive fehlen noch auf meiner USA-Karte: Miami Beach ist das drittletzte Motiv, das ich gestickt habe. Ende August am Labor Day Weekend waren wir in Miami Beach – gut nicht zum Baden, sondern zum Ship-Spotting. Denn am South Pointe Park gibt es eine ideale Stelle mit einem vorgelagerten Pier, von dem aus man die abfahrenden Kreuzfahrtschiffe beobachten und natürlich fotografieren kann. Miami Beach ist übrigens eine eigene Stadt, die am 26. März 1915 gegründet und 1917 als Stadt eingetragen wurde. Bekannt ist Miami Beach durch das Nachtleben am Ocean Drive sowie das Art Deco (Jugendstil) Viertel.

Und so sieht es in Miami Beach aus:

USA-Karte: Mayflower

The Mayflower
The Mayflower

Das nächste Motiv auf meiner USA-Karte ist das Segelschiff Mayflower. Am 16. September 1620 stach die Mayflower von Plymouth / England aus in Richtung der neuen Welt in See. Mit ihr kamen die sogenannten Pilgerväter (Pilgrim Fathers) in die USA. Am 21. November 1620 erreichte die Mayflower Cape Cod und die heutige Stadt Provincetown in Neu England. Eigentliches Ziel der Reise war Virginia, das aber auch im zweiten Versuch nicht erreicht wurde. Die 102 Passagiere – zwei Passagiere starben auf der Überfahrt, ein Kind wurde geboren – begannen schließlich am 31. März 1621 mit der Besiedelung der Küste im Bereich des heutigen Plymouth, Massachusetts. Die 28 m lange und 9 m breite Mayflower verließ Neuengland am 15. April 1621 und fuhr zurück nach England. Viele alteingesessene Familien in Neuengland versuchen ihren Stammbaum auf einen der Pilgerväter, die mit der Mayflower nach Neuengland kamen, zurückzuführen. Die Mayflower wird immer als erstes Schiff, das zur Kolonialisierung des amerikanischen Kontinents führte, genannt. Allerdings hatte bereits im Jahr 1583 die englische Krone die neufundländische Stadt St. John´s zur britischen Kolonie erklärt.

USA-Karte: Freiheitsstatue

Statue of Liberty
Statue of Liberty

Als das Symbol für die Stadt New York steht die FreiheitsstatueStatue of Liberty – auf der USA-Karte. Die neoklassizistische Statue der römischen Göttin der Freiheit Libertas wurde als französisch-amerikanisches Gemeinschaftswerk zu Ehren der amerikanischen Unabhängigkeit geschaffen. Der Franzose Frédéric-Auguste Bartholdi entwarf die von den Franzosen finanzierte Statue. Die Amerikaner sollten den Sockel finanzieren und scheiterten beinahe. Mit einer Figurhöhe von 46,05 m und einer Gesamthöhe mit Sockel von 92,99 m war die Freiheitsstatue bis 1959 die höchste Statue der Welt. Auf dem Buch in ihrer linken Hand steht das Datum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Zu ihren Füßen liegt als Symbol der Freiheit eine zerbrochene Kette. Am 28. Oktober 1886 wurde die auf Liberty Island im Hafen von New York befindliche Statue von Präsident Grover Cleveland eingeweiht. Die Freiheitsstatue kann nur per Schiff erreicht werden. Die Schiffe fahren ab dem Battery Park in Manhatten bzw. dem Liberty State Park in New Jersey und halten auch in Ellis Island. Der Eintritt zum Sockel ist frei, allerdings kostet die Schiffsfahrt. Die Statue ist bis oben in die Krone begehbar. Der Besuch der Crown ist jedoch kostenpflichtig und muss auf Monate im Voraus reserviert werden. Auch für den Besuch der Insel und des Sockels müssen die Tickets vorab online bei Statuecruises gebucht werden, da die Chancen auf Last Minute Tickets am Morgen eher gering sind.

Mein Mann und ich 2010 vor der Freiheitsstatue
Mein Mann und ich 2010 vor der Freiheitsstatue

2010 waren wir das letzte Mal in New York City und haben damals auch die Freiheitsstatue und Ellis Island besucht.

Neben der Freiheitsstatue habe ich auch die beiden Schriftzüge „New York“ und „Cape Cod“ gestickt. Außerdem begann ich mit dem „Wasser“ rund um das Motiv.

USA-Karte: Das Weiße Haus

The White House
The White House

Das heutige Motiv der USA-Karte ist das Weiße Haus in Washington D.C., der Amtssitz des Amerikanischen Präsidenten. Das Weiße Haus besteht eigentlich aus mehreren Gebäudekomplexen, wobei die Fassade des Mittelteils den bekanntesten Bauteil darstellt. Daneben gibt es noch den East und den West Wing sowie das Eisenhower Executive Office samt den verbindenden Galerien. Am 13. Oktober 1792 wurde der Grundstein für das Weiße Haus gelegt. Dieser Tag gilt gleichzeitig als Gründungstag der Stadt. Der erste amerikanische Präsident George Washington und der Stadtplaner Pierre L´Enfant haben den Standort ausgewählt, doch erst der zweite amerikanische Präsident John Adams bezog das Gebäude am 1. November 1800. Der irische Baumeister James Hoban nahm sich das Leinster House in Dublin als Vorbild. Dieses ist heute Sitz des irischen Parlaments.

1814 wurde das Gebäude von britischen Truppen im Krieg von 1812 niedergebrannt und 1819 im klassizistischen Stil unter Leitung von James Hoban wieder aufgebaut. Dabei wurden vorhandene Rauchschäden weiß übertüncht. 1901 lies Theodore Roosevelt das Gebäude sanieren und den West Wing anbauen. Theodore Roosevelt gab dem Gebäude zudem seinen Namen „Weißes Haus“. 1909 wurde auf Initiative von Präsident William Howard Taft das Büro des Präsidenten, das Oval Office, angebaut. Am Heiligabend 1929 zerstörte ein Feuer den West Wing.

Von 1949 bis 1952 lies Präsident Harry S. Truman den heruntergekommenen Gebäudekomplex komplett entkernen und mit verstärkter Konstruktion rekonstruieren. Der Wiederbezug erfolgte am 27. März 1952. Seit dem 19. Dezember 1960 ist das Weiße Haus ein National Historic Landmark. Im Gebäudekomplex, der von vier Gärten umgeben ist, befinden sich unter anderem 132 Räume, 35 Badezimmer, 3 Aufzüge, ein Swimmingpool, eine Kegelbahn, ein Tennisplatz, ein Kinosaal und ein Basketballplatz. Mehr zur Geschichte des Weißen Hauses gibt es bei der The White House Historical Association.

Zusammen mit dem Weißen Haus habe ich zudem die Schriftzüge „Washington D.C.“ und „Boston“ auf der Karte ergänzt. Damit ist die Karte „innen“ komplett ausgestickt.

USA-Karte: Graceland

Graceland
Graceland

Das nächste Motiv auf meiner USA-Karte steht für Memphis, Tennessee, und ist heute eine der meist besuchten Attraktionen der Stadt: Graceland. Graceland war ursprünglich Teil einer Farm. 1939 bauten Ruth Brown Moore und ihr Mann Dr. Thomas Moore das heutige Anwesen. Im Frühjahr 1957 kaufte der damals 22 jährige Elvis Aaron Presley Graceland, wo er am 16. August 1977 starb und auch begraben ist. Graceland wurde 1982 von Elvis´ Ex-Frau Priscilla der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Inzwischen umfasst das Gelände neben dem Wohnhaus und dem Grab von Elvis einen Campingplatz sowie ein Hotel und mehrere Museen mit verschiedenen Ausstellungen rund um Elvis, darunter auch seine Auto-Sammlung und zwei seiner Privatflugzeuge. Die zwei größten Veranstaltungen, die „Elvis Birthday Celebration“ und die „Elvis Week“, finden jährlich in der Geburtstagswoche um den 8. Januar und in der Woche um seinen Todestag, den 16. August, statt. Graceland ist bis heute eine Pilgerstätte für Elvis-Fans.

Ich oute mich als Elvis-Fan und bei meiner ersten USA-Reise im Jahr 1995 stand ein Ziel natürlich fest: Memphis und Graceland! Dass wir dann zufälligerweise gerade in der Elvis-Week in Memphis waren, war allerdings ein besonderes Erlebnis. Wir haben natürlich nicht nur Graceland besichtigt, auch die Sun-Studios, das Peabody Hotel, die Beale Street und Mud Island mit seinem Museum standen unter anderem auf unserem Programm. Nachdenklich macht mich dann doch eines: Ich hatte aktuell sozusagen die Wahl zwischen zwei Motiven noch innerhalb der Kartenumrisse. Spontan habe ich mich für Graceland entschieden. Erst als ich fast fertig war, bemerkte ich, dass gerade die Elvis Woche war, während ich dieses Motiv stickte. Sollte Elvis doch noch leben 😉 ?

USA-Karte: Cape Cod

Cape Cod Light
Cape Cod Light

Ganz oben in der rechten Ecke der USA-Karte kommen wir nochmals zurück nach New England mit dem Cape Cod Light, das eigentlich Highland Lighthouse heißt. Es ist der erste Leuchtturm, den Reisende auf dem Weg von Europa in die USA bei der Einfahrt in die Massachuetts Bay sehen. Nach langen Verhandlungen ging am 15. November 1797 der erste noch hölzerne Leuchtturm an dieser Stelle in Truro in Betrieb. Um das Leuchtfeuer von dem von Boston zu unterscheiden, war es das erste Leuchtfeuer, das alle 80 Sekunden blinkte. Im März 1833 begann der Bau des jetztigen Leuchtturms. Mehr zu Geschichte dieses Leuchtturms findet sich hier und mehr zu allen Leuchttürmen auf Cape Cod inklusive einer Karte hier.

Cape Cod („Kap Kabeljau“) ist eine 1.033 km² große Halbinsel im Südosten von Massachusetts. Es wurde 1602 von seinem Entdecker Bartholomew Gosnold aufgrund seiner reichhaltigen Kabeljaugründe benannt. Im heutigen Provincetown Harbor gingen 1620 die ersten Pilgerväter an Land. Der 1914 gebaute Cape Cod Kanal trennt die Halbinsel heute vom Festland. Cape Cod ist ein beliebtes Ziel bei Urlaubern.

Zwischenstand
Zwischenstand

Mit diesem Motiv ist auch wieder einmal Zeit für einen kleinen Zwischenstand. Alle Motive oberhalb der Karte sind nun vollendet.

USA-Karte: Mount Rainier

Mount Rainier
Mount Rainier

Rechts neben dem Rodeo Reiter folgt – örtlich etwas deplatziert – auf der USA-Karte der Mount Rainier. Denn eigentlich liegt der Mount Rainier südöstlich von Seattle und ist auch Teil der Skyline von Seattle auf der USA-Karte. Der Mount Rainier ist ein 4.392 m hoher Schichtvulkan und der höchste Gipfel in der Kaskadenkette im Bundesstaat Washington. Er bildet das Zentrum des 953 Quadratkilometer umfassenden Mount Rainier National Park, der am 2. März 1899 eingerichtet wurde. Der letzte Ausbruch dieses Vulkans fand in der Zeit von 1820 bis 1854 statt. Der Mount Rainier gilt als schlafender Vulkan, der jedoch jederzeit wieder ausbrechen kann. Den Gipfel bedeckt ein ca. 90 Quadratkilometer großes Gletschergebiet. George Vancouver, der 1792 in den Pudget Sound segelte, entdeckte als erster Europäer den Vulkan und benannte ihn nach seinem Freund Admiral Peter Rainier. Der Mount Rainier National Park ist sehr niederschlagsreich und das Wetter kann binnen Minuten wechseln. Das durften wir 2009 erleben, als wir den Nationalpark besuchen wollten. Bei der Anfahrt stoppte uns ein extremer Starkregen. Ein Weiterfahren war damals sinnlos und so mussten wir unverrichteter Dinge wieder nach Seattle zurückkehren.

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